Browse Author: Edle Samtpfoten

So macht man selbst Katzenspielzeug für seine Stubentiger

Eine Katze ist ein Jäger. Ein Jäger will spielen und beschäftigt werden, damit er auch gesund und heiter bleibt. Man sollte also darauf achten, immer etwas Beschäftigung für seine Katze zu haben und mit erstaunlich einfachen Mitteln kann man sich Spielzeug herstellen, die Freude bei Mensch und Tier herstellen können. Dafür ist kein teures Spielzeug nötig, sondern nur ein wenig Einfallsreichtum.

Lichtspiele

Licht fasziniert Katzen. Vor allem der Kegel einer Taschenlampe in der Dunkelheit kann für eine Katze eine leuchtende Maus sein. Es bewegt sich, scheinbar unermüdlich und blitzschnell ist das Licht hier und dort. Für einen ausdauernden Jäger wie eine Katze ist das genau das richtige. Der Nachteil hieran ist, dass die Katze den Lichtkegel nie zu fassen kriegt, deshalb muss man die Katze mit Leckerlies belohnen, sonst verliert sie schnell das Interesse daran.

Mäuselöcher

In einen Karton kann man Löcher schneiden. Dann befestigt man etwas Weiches an einem kleinen Stock und dann lässt man diese weiche “Maus” durch eines der Löcher mal erscheinen und verschwinden. Die Katze wird die Aufmerksamkeit wollen und immer wieder danach haschen wollen. Freude ist garantiert und auch hier muss eine Belohnung erfolgen, wenn die Katze ihre Sache gut gemacht hat.

Maus an einem Stock

Der Klassiker ist, einen langen Faden an einem dünnen und kurzen Stock zu befestigen und am anderen Ende des Fadens befestigt man etwas kleines und weiches. Es kann eine zusammengerollte Socke oder auch nur ein Wattebausch sein. Wenn man diese “Maus” nun hin und her schwingt, dann kommt die Katze voll auf ihre Kosten und kann sich daran freuen, immer wieder diese widerspenstige Maus gefangen und erlegt zu haben.

Katzenball

Ein Ball ist nicht nur für Menschen eine wunderbare Methode des Sports. Sondern auch für Katzen immer eine Freude, weil er immer in Bewegung ist, wenn man ihn mit der Pfote anstupst. Wie einen Ball herstellen, wenn man keinen hat? Nun, dafür braucht es nur ein bisschen dickere Pappe. Dann schneidet man immer größere runde Streifen aus. Das größte Stück ist die Mitte des Balls, die anderen Streifen links und rechts bilden die Seiten des Balls. Klebt man dies zusammen und hat die Abstände gut genug beachtet, so fügt sich alles zu einem Ball zusammen. Und wenn man will, kann man es noch mit etwas Katzenminze versehen, was die Katzen noch freudiger darauf machen wird, mit dem selbstgemachten Ball spielen zu können.

Rassel

Man braucht nichts weiter als ein kleines rundes oder ovales Objekt, etwa einem Ü-Ei. Darin kann man Reis geben und schon hat man eine kleine Rassel hergestellt. Tut man sie in eine Socke und bindet sie irgendwo fest, so kann die Katze begeistert daran greifen und sich von dem Rasseln erfreuen lassen. Natürlich kann man sie damit auch mit der Hand beschäftigen, ähnlich wie beim Abschnitt mit der Maus am Stock.

Leckerliturm aus Klopapierrollen

Auf einer stabilen Unterlage kann man aufeinander Klopapierrollen kleben. Immer drei zueinander ausgerichtet, entsprechend versetzt für die nächste Etage. Und wenn man da einige Etagen draufgeklebt hat, kann man in diesen Röhren kleine Leckerlies oder Duftstoffe verstecken. Die Katzen werden es mögen, an diese begehrten Dinge zu gelangen und können sich damit gut beschäftigen.

Puppentheater

Wenn man seine eigene Hand etwas polstert, kann man auch mit seiner eigenen Hand und einer Sockenpuppe oder einer Handpuppe etwas mit der Katze spielen und sie beschäftigen. So ist man noch mal mehr mit seinem Tier befasst und kann die Minuten selbst auch genießen, ohne das Gefühl zu haben, seine Katze einfach nur aus der Langeweile reißen zu müssen, sondern dass man aktiv an der Beziehung zu seiner Katze arbeitet. Man sollte wirklich nur aufpassen, dass die eigene Hand oder der Arm nicht verletzt werden, denn die Klauen und Zähne einer Katze können doch schwerere Verletzungen und Infektionen anrichten, als man erst meinen könnte.

Duftnoten

Katzen riechen gerne und alles. Sie schnuppern und orientieren sich damit. Warum sollte man nicht probieren, in der Wohnung verschiedene Duftsäcke mit verschiedenen Düften hinzuhängen und zu sehen, wie die Katze reagiert. Vielleicht hängt man noch einige Glöckchen daran. Geräusche und Düfte, das sind immer Lockmittel für einen Räuber wie die Katze.

Hindernislauf

Man kann auch einige Hindernisse aufbauen, die zwischen der Katze und einem Leckerchen stehen. Kisten können gestapelt werden, man muss durch etwas kriechen wie einer offenen Kiste, die auf der Seite liegt. Dann muss die Katze vielleicht etwas überspringen. Man muss hier auf die Verletzungsgefahr achten, aber alles, was sonst auch in der Wohnung steht, kann hierfür genutzt werden, denn die Katze weiß das dann einzuschätzen, ob es eine Gefahr sein kann oder nicht. Die Belohnung sollte auch hier nicht fehlen, sondern wird gebraucht.

Stofffetzen

Man kann alte T-Shirts in Streifen schneiden und anschließend auf eine dickere Pappe kleben. Wenn man dies nun vor der Katze hin und her wedelt, interessiert das die Katze, denn so viele sich bewegende und doch unfassbare Teile, werden sie als Jäger anlocken und zufriedenstellen. Hier kann man sogar eine auf der Couch faulenzende Katze beschäftigen und animieren, sich mehr zu bewegen und von der Couch herunterzuklettern.

Grundlagen der Katzenzucht

Falls sie sich mit dem Gedanken tragen eine Katzenzucht anzufangen, sollten sie sich über viele Dinge im Klaren sein. Denn es ist nicht genug, wenn es ausreichend Platz für die Tiere gibt, vielmehr kostet es immer Geld. Gerade wenn die Katzen krank werden, dann gibt es so einiges an Kosten. Ebenso müssen die Tiere auch geimpft werden, was dann wiederum den Geldbeutel beanspruchen kann. Dies sind nur einige Dinge, die vorher ausgerechnet worden sein müssen.

Artgerechte Haltung und Abschied nehmen

Viele Menschen stellen sich die Katzenzucht so einfach vor, leider ist dies nicht der Fall. Die Tiere müssen artgerecht gehalten werden, also mit viel Platz. Genauso sind Katzen vom Charakter her schon recht schwierige Mitbewohner, denn diese sehen die Welt ein klein wenig anders. So verlieren sie fast alle Rechte, denn die Katze fühlt sich als Besitzer. Sie haben nur für alles Notwendige wie eine gute Ernährung zu sorgen. Sie merken jetzt garantiert schon, diese Hausbewohner sehen die Welt ein ganz klein wenig anders. Natürlich können sie Katzen einiges beibringen, doch eine richtige Erziehung ist hier schon schwieriger. Um es einfacher auszudrücken, Hunde sind genau das Gegenteil von Katzen. Daher müssen sie hier auch wesentlich mehr Zeit einplanen, um dann keinen Fehler zu machen. Aus diesem Grund müssen sie sich vorher sehr genau informieren, wobei der Verdienst hier eher Nebensache ist. Denn schon hier werden sie bemerken, dass es kaum einen Verdienst geben wird. Wenn sie Glück haben, bekommen sie die Kosten wieder beim Verkauf einer Katze herein. Falls sie der Meinung waren, sie könnten durch die Katzenzucht viel Geld machen, wäre wohl ein anderer Geschäftszweig besser geeignet. Doch eines müssen sie auf jeden Fall berücksichtigen. Irgendwann sind die lieben Kleinen Katzen soweit und gehen zu einem neuen Besitzer. Falls ihnen das Abschiednehmen schwer fallen sollte, dann ist eine Katzenzucht garantiert nichts für sie. Denn natürlich können sie nicht alle Jungtiere behalten, denn das würde bald ihre Kapazitäten überschreiten. Doch es gibt noch andere Gründe, warum sie von den Tieren Abschied nehmen müssen. Gerade wenn eine Seuche unter den Katzen ausbricht, können diese Tiere meist nicht gerettet werden. Damit wäre aber auch der eventuelle Verdienst vernichtet, wodurch sich die Katzenzucht nicht wirklich aus finanziellen Gründen lohnt.

Tierarztkosten müssen immer eingeplant werden

Wenn sie die Arztkosten einmal kurz nachrechnen, wird sie einiges erstaunen. Die Katzen müssen regelmäßig zu Untersuchungen, ähnlich wie das bei einem Menschen der Fall ist. Zudem kommen Impfungen hinzu, um die Gesundheit der Katzen zu erhalten. Somit entstehen hier schon erhebliche Kosten, ohne das etwas eingenommen wurde. Zusätzlich können auch noch Kastrationskosten hinzukommen. Doch es gibt auch Seuchen, gegen die es keine Impfung gibt. In der Regel müssen dann die Tiere gepflegt werden. Im schlimmsten Fall muss sogar ein ganzer Wurf eingeschläfert werden. Daher ist das Abschied nehmen, hierbei eine Voraussetzung, gerade wenn es um den Verlust durch Krankheit geht. Natürlich können sie dann immer noch auf den Verkauf hoffen, falls noch Jungtiere vorhanden sind. Allerdings wird der Verkauf hier die Kosten kaum abdecken. Daher sollte hier nicht mit einem Gewinn, vielmehr mit einem Verlust gerechnet werden.

Vorher schon einmal einen Verein suchen

Das ist enorm wichtig, denn hier gibt es Züchter die ihnen gerne weiterhelfen. Diese Züchter können sich auch einmal ihre Wohnung anschauen, gerade was den Platz betrifft. Am besten ist es immer noch, wenn die Katzen ihr eigenes Zimmer haben. So können sich die Tiere auch einmal zurückziehen, was gerade für Katzenmütter sehr wichtig ist. Sollte noch ein Kater im Haushalt leben, sollte dieser ebenfalls seinen eigenen Bereich haben. Vor allem wenn Nachwuchs da ist, wird die Katzenmutter ziemlichen Ärger mit dem Kater bekommen. Dies geschieht dann aus Angst, denn Kater sind selbst zu ihrem eigenen Nachwuchs nicht sehr nett. Daher kann hier ein Vereinsmitglied schon einmal wichtige Tipps geben, was dann auch die Kratzbäume und die Anzahl der Katzentoiletten betrifft. Denn Katzen sind sehr saubere Tiere, die nicht gerne in eine schmutzige Toilette gehen. Zudem müssen Katzen auch Maniküre und Pediküre betreiben, was diese gerne an Kratzbäumen machen. Klettern gehört ebenfalls zum natürlichen Bewegungsdrang, wie auch die Jagd. Das wird dann gerne auch einmal mit Artgenossen gemacht, wobei für das Katzenzimmer keine empfindlichen Einrichtungsgegenstände genommen werden dürfen. Ein Sessel oder Sofa ist kein Problem, wobei diese Möbel nicht unbedingt neu sein müssen. Denn die Krallen werden den Möbelstücken garantiert so einige Schrammen beibringen. All diese Tipps können sie dann in einem Verein erhalten, genauso wie die Zucht am besten klappen könnte.

Hilfe ist dringend notwendig

Eine oder zwei Katzen können noch ganz einfach gehalten werden, ohne dass sie sich einschränken müssen. Doch wen Jungtiere vorhanden sind, ist der Aufwand sehr viel größer. Daher ist so eine Katzenzucht ohne Hilfe nicht zu schaffen, gerade wenn eine Katze einmal krank ist. Doch die Katzentoiletten reinigen und das Zimmer sauber halten, kostet schon sehr viel Zeit. Daher muss hier oftmals die ganze Familie helfen, denn ohne diese Hilfe ist auch die Aufsicht nicht gesichert. Sollten sie hier keinen Rückhalt erhalten, können sie die Katzenzucht schon fast vergessen. Natürlich gibt es in vielen Vereinen auch solch eine Hilfe, wobei das eher seltener ist. Doch eines ist immer wichtig, ohne einen Verein wird das mit der Zucht nicht sehr viel. Wenn sie bis hierher wieder die Kosten ausrechnen, ist die Katzenzucht nicht gewinnbringend. Denn natürlich dürfen sie weiterhin arbeiten gehen, um dann nach Feierabend die Tiere zu versorgen. Ebenso ist dann die Rasse wichtig, um vielleicht ein wenig Geld zu verdienen.

Fazit:

Falls sie eine Katzenzucht wegen der Einnahmen machen möchten, ist eher ein Nebenjob besser. Doch wenn sie die Katzenzucht aus Hobby gemacht wird, kommt dies schon eher in Frage. Daher sollten sie sich vorher einen Verein suchen, wo ihnen die eventuellen Kosten ausgerechnet werden können. Ebenso kann der Verein ihnen einen Tierarzt empfehlen, denn so werden diese Kosten etwas geringer. Eines ist aber den Vereinsmitgliedern sehr wichtig, dass die Tiere auch artgerecht gehalten werden. Ob hierzu der enge Familienkontakt gehört, bleibt dann ihnen überlassen. Doch das kann bei Kindern noch zu Problemen führen, immer bei einem Verkauf.

So gelingt Ihnen die richtige Fütterung Ihrer Katze!

Bei der gesunden und richtigen Fütterung Ihrer Samtpfote stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen. Jedoch sind die meisten Besitzer/innen unsicher, wenn es um die Qual der Wahl geht: Nassfutter, Trockenfutter, Mischfütterung oder lieber rohes Fleisch? Und wie steht es um die beliebten Leckerlis?

Keine der genannten Optionen ist falsch oder schlecht, solange Sie wissen, worauf Sie achten müssen.

Nassfutter

Nassfutter für Katzen schmeckt den meisten Katzen besonders gut, denn es enthält mehr Wasser als Trockenfutter, somit können sich die Aromen besser entfalten und das Fressen duftet intensiver; es ist auch reicher an Eiweiß.
Wegen des hohen Wassergehaltes kann ein träger Vierbeiner beinahe seinen kompletten Flüssigkeitsbedarf damit decken. Sollte Ihre Katze weniger trinken, zu Übergewicht, Harnsteinen oder Verstopfungen neigen, kann eine Umstellung auf Nassfutter helfen.

Nassfutter ist lange haltbar, (bis zu zwei Jahre) sofern die Verpackung nicht beschädigt ist.

Allerdings deckt nicht jedes Nassfutter den vollen Ernährungsbedarf Ihrer Katze ab, sondern ist als Zusatz für Trockenfutter gedacht. Nur jenes Nass- und Feuchtfutter, das explizit darauf verweist, als Alleinfutter zu dienen, kann auch als solches verwendet werden.

Trockenfutter

In der freien Natur fressen Katzen an einem Tag etwa zehn bis fünfzehn kleine Beutetiere. Eine Hauskatzen will ihre Mahlzeiten ähnlich portionieren: Lieber öfter den Fressnapf aufsuchen und kleiner Portionen genießen, als morgens und abends eine volle Schüssel hinunterzuschlingen. Füllen Sie also morgens den Napf Ihres Vierbeiners, so kann sich Ihre Katze nach Belieben bedienen. Vermeiden Sie diese Art der Fütterung jedoch bei Nassfutter; es kann schnell unhygienisch und unappetitlich werden.
Trockenfutter bietet eine mechanische Reinigung der Zähne Ihres Vierbeiners. Es bleiben nicht so viele Futterreste in den Zahnzwischenräumen. Das vermindert die Entstehung von Zahnbelag. Für erwachsene Katzen enthält Trockenfutter zudem häufig “Kalziumfänger”, die die Entstehung von Zahnstein minimieren.

Um zu vermeiden, dass bei der Lagerung des Trockenfutters Nährstoffe beeinträchtigt, Vitamine zerstört werden oder das Futter gar schlecht wird, lagern Sie es am besten kühl und trocken -einfrieren geht auch. Im Idealfall leert Ihre Katze den Futtersack innerhalb eines Monats.

Auch für Sie als Katzenbesitzer/in bietet das Trockenfutter viele Vorteile: Es wiegt weniger als Nassfutter, ist oftmals billiger, Sie müssen übriggebliebene Reste aus einer offenen Dose nicht im Kühlschrank aufbewahren und es entsteht weniger Verpackungsmüll.

Um bei der Gabe von Trockenfutter Übergewicht wegen des fehlenden Wassergehaltes zu vermeiden, können Sie das Futter entweder täglich abwiegen oder auf kolorienreduziertes Trockenfutter zurückgreifen. Trockenfutter enthält nur 7 bis 10% Wasser. Daher ist es wichtig darauf zu achten, dass Ihre Katze genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, beispielsweise durch mehrere Wassernäpfe im Haus.

Mischfütterung

Wollen Sie Ihrer Katze Trocken- und Nassfutter bereitstellen, bietet sich die Mischfütterung an. Dabei ist es sinnvoll, Ihre Katze schon in jungen Jahren an beide Futterarten zu gewöhnen, sonst kann es im späteren Leben Ihres Vierbeiners passieren, dass er eine der beiden komplett ablehnt. Das wird zum Problem, wenn Ihre Katze aufgrund einer Krankheit das Futter wechseln muss. Frisst Ihre Katze beide Futterarten, haben Sie die ganze Palette zur Verfügung und können den Speiseplan individuell an das Wohlbefinden Ihrer Katze anpassen.

Passen Sie auf, dass Sie die auf der Packung empfohlenen Fütterungsmengen von Trocken- und Nassfutter nicht addieren, sonst bekommt Ihre Katze mehr Kalorien als nötig oder gar gesund wären. Manche Verpackungen geben Empfehlungen für die Rationierung bei Mischfütterung an. Andernfalls können Sie direkt beim Hersteller nachfragen oder Ihren Tierarzt um Rat bitten.

Viele Katzenhalter/innen wollen ihren Haustieren Abwechslung bieten und tendieren speziell bei Mischfütterung dazu, die Geschmacksrichtungen abzuwechseln. Das kann dazu führen, dass Ihre Katze in den ersten Tagen mehr von dem neuen Futter mit dem spannenden Geschmack zu sich nimmt als sie sollte. Obendrein gewöhnen Katzen sich an die ständige Geschmackswechslung und lehnen bekanntes Futter zur Folge ab. So erziehen Sie einen wählerischen Esser, der Sie nötigen wird, immer neue Futtersorten zu kaufen.

Spezialfutter

Gesunde Katzen benötigen im Normalfall kein Spezialfutter. Falls doch, bieten Ihnen alle Zoohandlungen und Tiershops eine Vielfalt an Futter an. Ob Trocken- oder Nassfutter; für Diabetiker-Katzen bis hin zur Unterstützung des Darmtraktes, der Blasen- und Nierenfunktion, des Fells und der Haut oder des Mundhygiene; ob ältere oder jüngere Tiere; selbst für sterilisierte Katzen finden Sie ein passendes Futter. Je nach Rasse reicht Spezialfutter auch von British Shorthair, über Maine Coon, hin zu Sphynx-Katzen. Ob Indoor oder Outdoor; jung oder alt: In der Abteilung für Spezialfutter werden Sie fündig und können Ihren Vierbeinern mit allem Versorgen, was er braucht. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Tierarzt beraten.

Leckerlis

Die kleinen Happen werden oft als Hilfe für die Zahnhygiene eingesetzt, sowie für die Bewältigung von geschluckten Haarbällen. Seien Sie vorsichtig bei Vitamin-Snacks, davon sollte Ihr Vierbeiner nicht zu viele bekommen. Im Normalfall deckt die gewöhnliche Fütterung den nötigen Vitamin- und Spurenelementebedarf; mit zusätzlichen Vitamin-Leckerlis kommt es leicht zu einer Überversorgung. Werfen Sie auch hier einen Blick auf die Inhaltsstoffe und achten Sie auf die Menge. Berechnen Sie die Leckerlis in die normale Fütterung mit ein, um eine Überfütterung und Übergewicht zu vermeiden.

Rohes Fleisch

Manche Katzenbesitzer/innen wollen rohes Fleisch nicht nur ab und zu verfüttern, sondern das industriell hergestellt Futter damit gänzlich ersetzen.

Zum Verzehr von rohem Fleisch eignet sich am besten Geflügel, Rind, Wild, Fisch und Lamm. Zerkleinertes Knorpelgewebe kann auch hinzugegeben werden. Sie können Gemüse und Obst fein püriert und mit etwas Öl unter das Fleisch mischen -für extra Ballaststoffe. Abwechslung in der Zusammensetzung des Futters ist das A und O. Variieren Sie zwischen Muskelfleisch, Schlund, Kronfleisch und Innereien.

Eine Hauskatze sollte zwischen 20 und 30 g pro Kilogramm Körpergewicht von dem rohen Fleisch am Tag verzehren. Servieren sie fauleren Samtpfoten dabei weniger als aktiven und achten Sie auf den Fettgehalt des Fleisches!

Kaufen Sie das Fleisch am besten in größeren Mengen, so ist es oft billiger. Sie können kleinere Portionen einfrieren und zum Verfüttern im Kühlschank oder im warmen Wasserbad auftauen (nicht in der Mikrowelle, die zerstört wichtige Nährstoffe). Das Fleisch immer bei Raumtemperatur verfüttern!

Sollte Ihre Katze das rohe Fleisch verweigern, können Sie zerbröseltes Trockenfutter oder kleine Mengen Nassfutter unterrühren. Fangen Sie am besten mit geringeren Fleischmengen an, klein gestückelt und steigern sich langsam.

Was kostet die Katzenzucht

Was kostet die Katzenzucht? Das ist eine Frage, die sich alle Hobby- und ambitionierten Erstzüchter vor Beginn ihres ersten Wurfes stellen. Je nach Rasse der Katze klingt ein Abgabepreis zwischen 400 EUR – 1200 EUR nämlich zuerst sehr verlockend. Dies birgt unlängst das Risiko, dass sich Menschen ohne Kenntnis und Fachwissen über die verantwortungsvolle Katzenzucht als Züchter verstehen, und Kitten durch ihre Tiere in die Welt setzen lassen. Spätestens jedoch wenn die Kitten da sind, kommt das Erwachen. Denn die Katzenzucht ist keine günstige Angelegenheit. Mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, und welche unplanmäßigen Ausgaben unter Umständen auf Sie zukommen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Welche festen Kosten hat ein Katzenzüchter?

Zuallererst kann man mit den fixen Kosten des Züchters beginnen. Diese fangen nämlich schon an einer Stelle an, an der die meisten Menschen noch nicht mal an die Zucht denken. Nämlich beim Wohnraum. Wer Katzen züchten möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Kitten jede Menge Platz zum Bewegen brauchen. Je nachdem ob die Katzen später Freigänger werden sollen, in dem Fall ist ein Garten erforderlich, welcher den Kitten die Möglichkeit gibt, sich an das zukünftige Umfeld zu gewöhnen, oder es sich bei Ihrem Wurf um reine Wohnungskatzen handeln soll. Platz steht an oberster Stelle.

Kleine Kätzchen wissen Auslauf durchaus zu schätzen, und brauchen nicht zuletzt in Form von Kletter- und Tobe-Möglichkeiten jede Menge freie Fläche, die mit entsprechenden Bauten bestückt werden kann.
Dementsprechend groß sollte auch Ihr Wohnraum sein. Und das geht je nach Stadt doch ganz schön ins Geld. Eine Katzenzucht in einer kleinen Wohnung? Keine Gute Idee. Nicht zuletzt, weil Sie als von einem verband anerkannter Züchter eine Mindestgröße an Platz zur Verfügung haben müssen.

Sie wollen sich nicht in einem Zuchtverband registrieren und Tiere ohne Papiere anbieten? Strenge Zuchtauflagen gibt es nicht ohne Grund. Wir raten also jedem, sich an diese Vorschriften zu halten und einem entsprechenden Verband beizutreten. Man bedenke hierbei, ohne Verband werden zwar die Kosten, unter anderem Mitgliedsgebühren und Anmeldekosten, geringer, aber der Preis, den man mit einer Katze erzielen kann, wird auch dementsprechend geringer. Ohne Papiere wird kaum ein Jungtier über 400 EUR abgegeben.

Was man ebenso in die festen Kosten zählen kann, jedoch in diesem Sinne keine direkte Ausgabe ist, ist die nötige Zeit die sie brauchen, um Katzen zu züchten. Ein Vollzeitjob? Keine Chance. Wenn die Kitten erstmal geboren sind, haben Sie kaum eine freie Minute. Acht Stunden Arbeit plus Arbeitsweg? Ausgeschlossen. Sollten Sie trotz einer 40 Stundenwoche darüber nachdenken Katzen zu züchten, sollten Sie sich im Vorfeld über die Möglichkeit des Sonderurlaubs informieren. Da dieser in den meisten Fällen nicht vergütet wird, sollten Sie auch diese Zeit finanziell abfedern können.

Vorbereitung vor dem Wurf – Verbandsmitglied werden

Bis hier hin waren die Kosten, welche bei der Zucht von Katzen entstehen noch relativ ungreifbar. Zu konkreten Zahlen kommen wir jetzt, wo es um Verbandsmitgliedschaften und Zuchtabnahme geht. Um in einem Verein registriert zu sein, wird in den meisten Fällen eine monatliche Gebühr fällig. Diese beläuft sich je nach Verein zwischen 30 EUR – 100 EUR im Monat. Auch, wenn sie gerade keine Kitten haben. Außerdem müssen Sie als Katzenzüchter vor dem ersten Wurf einen sogenannten Zwingernamen registrieren lassen. Dies funktioniert ausschließlich, wenn Sie in einem Verein sind. Auch hierfür werden Gebühren fällig. Im Schnitt muss man mit 50 EUR rechnen, auch wenn diese Ausgabe einmalig ist.

Ist dieser Schritt geschafft, kann es an die weiteren Vorbereitungen gehen. Die Kätzchen brauchen ein Zuhause, Artgerecht und mit vielen Möglichkeiten. Auch wenn die Kitten in den ersten Wochen nicht viel benötigen außer das Muttertier, spätestens wenn die Kleinen aktiver werden, sollten sie die Möglichkeit haben ihre Umwelt zu entdecken. Dies muss in einem gesicherten Bereich stattfinden. Elektrik muss gesichert werden, Gefahrenstellen abgeschirmt und möglicher Freilauf umzäunt werden. Hier ergeben sich schnell Kosten im vierstelligen Bereich. Aber auch wenn das Zuhause bereits eingerichtet ist, ist das Ende der Kosten noch in weiter Ferne.

Die Kitten sollten kommen

Wenn alle Vorbereitungen getroffen sind, die Elterntiere oder das Elterntier zur Zucht zugelassen und der richtige Zeitpunkt da ist, kommt der spannende Teil. Doch was, wenn Sie nur eine Katze besitzen? Sollte die Deckung durch einen externen Kater erfolgen werden auch hier zwischen 300 EUR – 500 EUR fällig. Viele Versuche sind bei Katzen meistens nicht notwendig die, da der Deckkater über einen entsprechenden Zeitraum “zu Besuch” kommen wird.

Haben Sie beide Elterntiere bereits in Ihrem Zuhause kann es losgehen. Selbstredend sollten beide Tiere im Vorfeld bei einem Tierarzt vorstellig und gründlich untersucht werden. Denn gesunde Nachkommen zu zeugen ist das Ziel einer jeden guten Zucht. Während der Trächtigkeit sollte die Katze ebenfalls regelmäßig durchgecheckt werden. Alles in allem kommen für das Muttertier hier Kosten im Bereich zwischen 100 EUR – 400 EUR zusammen. Je nach Tierarzt und abhängig von den durchgeführten Untersuchungen. So ist ein Ultraschall oft preisintensiver als nur ein kurzer Check der Gesundheit.

Der Nachwuchs ist da

Neben den laufenden Kosten für die Verpflegung der Mutter und ihrer Jungen benötigen auch die Kitten einen entsprechenden Besuch bei dem Tierarzt Ihres Vertrauens. Sie werden auf Gesundheit kontrolliert, in den meisten Fällen entwurmt und geimpft. Außerdem bekommen sie einen Chip um einwandfrei identifiziert werden zu können. Manche Züchter lassen außerdem direkt einen EU-Pass ausstellen, welcher ebenfalls zusätzliches Geld kostet. Für Impfung und Entwarnung können Sie etwa 120 EUR rechnen, zusätzliche Leistungen kosten jedoch mehr. So schlägt der EU Pass mit etwa 50 EUR zu Buche. Pro Kitten versteht sich. Und dies ist nur der Optimalfall. Sollte es zu einem Kaiserschnitt kommen und die Geburt nicht auf natürlichem Wege ablaufen, kann dies bis zu 300 EUR zusätzlich kosten.

Sie sehen, die Zucht von Katzen ist keine günstige Angelegenheit. So kommen zusätzlich zu den laufenden Kosten, welche unabhängig von einem Wurf sind, im Deckungsfall pro Wurf noch 2000 EUR – 3000 EUR hinzu. Diese Summe deckt jedoch alle Kosten von der Versorgung über die fachgerechte Aufzucht und Vorsorge ab. Bei einem Kittenpreis von durchschnittlich 1000 EUR bleibt also unter dem Strich kaum etwas für den Züchter übrig. Wenn auch nicht finanziell, so ist die Katzenzucht jedoch auf jeden Fall eine seelische Bereicherung für jeden Tierfreund.

Wie gewöhne ich meine beiden Katzen aneinander?

Aus vielerlei Gründen, schaffen sich Menschen noch eine Katze zu der vorhandenen Katze an. Es kann sein, dass der Partner der Katze verstarb und sie ist traurig und fühlt sich einsam. Die berufliche Situation veränderte sich und die Katze ist häufiger und länger alleine zu Hause. Es kann auch sein, dass sich die Katze langweilt, weil sie an viele Artgenossen gewöhnt war. Katzen sind besonders soziale Tiere. Sie genießen es in der Regel, einen Artgenossen zu haben. Die Katzen sind auf der Jagd Einzelgänger, aber zum Unterhalten, spielen, kuscheln, putzen haben sie gerne einen Artgenossen um sich. Jedoch ist nicht jede andere Katze dafür gleich gut geeignet: Einer Katzenseniorin, die sehr gemütlich alles angeht und die seit Jahren einen routinemäßigen gut eingespielten Alltag verlebt, macht man mit einem verspielten, jungen Kater keine Freude. Sie wird völlig überfordert und sehr gestresst sein. Hier wäre es ratsam, ein bereits älteres, erwachsenes Tier als zweite Katze anzuschaffen.

Welche beiden Katzen passen am besten zusammen?

Große Altersunterschiede könnten ein Problem sein, wenn man sich eine zweite Katze anschafft und die beiden aneinander gewöhnen muss. Das Geschlecht spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Kater raufen immer wieder gerne, Kätzinnen jedoch spielen lieber miteinander. Problematisch ist es, wenn man unkastrierte Kater in einer Wohnung halten möchte. Das kann ständige Kämpfe und Dauerstress zur Folge haben. Beste Chancen haben Herrchen und Frauchen, wenn Sie es mit zwei Kätzchen starten. Die beiden sind dann mehr mit Spielen zugange, dass sie keine Zeit für Streitereien haben. Gemeinsam erobern sie das neue Reich und sind es bereits von ihrem Einzug an gewohnt, dieses miteinander zu teilen. Planen Sie aber, neben der alten Katze eine zweite aufzunehmen, dann beachten Sie insbesondere den Charakter beider Tiere. Gegensätzliche Charaktere ziehen sich dann nicht unbedingt an. Es ist einfacher, zwei im Charakter ähnliche Tiere aneinander mit Erfolg zu gewöhnen. Beobachten Sie die eigene Katze , suchen dann bei einem Züchter oder in einem Tierheim nach einem Tier, das ähnliche Eigenschaften hat und das infrage kommt.

Im Vorfeld einer Zusammenführung zweier Katzen

Siie sollten sich nicht spontan entscheiden eine rweite Katze aufzunehmen und Sie gleich “einzupacken”. Sie sollten erst einmal nachdenken, ob Sie die Grundvoraussetzungen bieten können, dass es ein Miteinander geben kann mit dem alle glücklich sind. Vor allem jedoch brauchen Sie die komplette Ausstattung einer zweiten Katze! Sie sollte sich auf keinen Falle eine Katzentoilette teilen müssen. Jede Katze braucht ihr eigenes Örtchen. Das Gleiche gilt auch für den Futternapf und die Wasserschale. Ebenfalls benötigt Ihre Neue eine persönliche Schlafstelle. Spielen Sie bereits seit längerer Zeir mit der Idee den Kratzbaum zu erneuern? Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt dafür, der alte Kratzbaum ist nämlich übersät mit den Düften der alten Katze und macht nur zu deutlich, wem er eigentlich gehört. Der Neue kann gemeinsam genutzt und gleich aufgeteilt werden. Es empfiehlt sich hierfür ein hoher und stabiler Kratzbaum, der mehrere Liegeflächen anbietet.

Ein extra Raum für Ihren neuen Mitbewohner

Ist der Tag des Einzugs gekommen, sollte alles für die Neue vorbereitet sein. Es gehört dazu vor allem ein extra Raum für Ihren neuen tierischen Zugang. Denken Sie darüber nach, was Ihre bereits vorhandene Katze davon hält, wenn Sie ihr plötzlich sozusagen einen Eindringling in ihr Reich setzen. Es kann sein, dass sie es jahrelang gewohnt war, ihr Revier alleine zu beherrschen. Wenn ihr es nun von einem Augenblick zum nächsten genommen wird, ist es möglich, dass es sofort zu heftigen Auseinandersetzungen kommt. Das zerstört aber jede Möglichkeit, eines friedlichen Kennenlernens und sich aneinander zu gewöhnen. In der Regel zieht Ihr Neuzugang dann den Kürzeren, verkriecht sich ganz eingeschüchtert in einer Ecke oder unter der Couch. Unter Umständen kann damit die Zusammenführung unwiederbringlich vereitelt worden sein. Halten Sie sich daher an den Tipp und statten der die Zweitkatze einen eigenen Raum aus, wo sie sich sicher fühlen kann. Diese Tür soll anfangs geschlossen bleiben, um jegliche Zwischenfälle zu vermeiden. Erstmal geht es darum, Ihre neue Katze ungestört etwas einzuleben und an Sie zu gewöhnen.

Erste Tage in einem neuen Revier

Vorteilhaft wäre es, dass Sie anfangs reichlich Zeit haben, sich um ihre beiden Stubentiger zu kümmern und die Zusammenführung organisieren. Auch wenn Ihre alte Katze es noch nicht mitbekommen hat, dass die neue Katze bei Ihnen eingezogen ist, merkt sie es sehr bald. Katzen haben nämlich feine Nasen, weshalb sie mit Sicherheit bald die bestimmte Tür aufsucht, hinter der Ihr Neuzugang lebt. Bestimmt hört sie sie, verzichten Sie jedoch erst noch auf die Gegenüberstellung, auch wenn es alles friedlich scheinen mag. Sorgen Sie erst bei beiden für ein gutes Ambiente. Betreuen Sie die beiden Katzen gleichwertig spielen Sie auch mit beiden und sorgen Sie für viele positive Erlebnisse, wenn es um die Andere geht. Zum Beispiel: stellen Sie beide Futternäpfe in die Nähe der Zimmertüre. Das beweist beiden Katzen, sie können , obwohl sie den Duft der zweiten Katze in der Nase haben, das Fressen gemütlich genießen.

Wie wäre es mit einem Reviertausch?

Wenn die beiden entspannt zu sein scheinen, können Sie den Reviertausch durchführen. Dann haben sie die Gelegenheit, den Geruch der anderen Katze aufzunehmen. Auch lernt Ihre neue Katze ungestört das neue Reich kennen. Erfolgt dann wieder der Zurücktausch, können Sie nur einen Gegenstand der Anderen austauschen, der ihren Duft trägt. Dadruch werden die Katzen sich indirekt vertrauter.

Lassen Sie beide Katzen zusammen

Bei einigen Katzen kann die Zusammenführung schon nach einem bis zu zwei Tagen gewagt werden, bei den anderen kann es 1-2 Wochen dauern. Haben Sie ausreichend Geduld mit den Tieren, überstürzen Sie vor allem nichts. Nun kommt der allererste Sichtkontakt am besten durch das Türschutzgitter, wie man es für kleine Kinder benutzt. Sie können Sie aber auch fürs Erste die Tür nur einen kleinen Spalt öffnen. Benutzen Sie dafür einen Türstopper, um die Tür nicht aufstoßen zu können. Ideal wäre es, hätten Sie einen zweiten Menschen als Hilfe dabei. Dann kann jeder von ihnen sich um eine Katze kümmern und dieser gut zureden. Es kann auch alles Gut sein, vom ersten Augenblick an und die Katzen müssen nicht mehr getrennt werden. Möglich ist jedoch auch, dass sich die beiden anfauchen. Dieses ist noch normal. Ein leichter Hieb mit der Tatze kann ebenfalls akzeptiert werden.

Gibt es Probleme bei dem Eingewöhnen

Kommt es zum Kampf oder eine der Katzen ist sichtbar eingeschüchtert. Wenn sie Angst hat, sollten Sie sofort eingreifen. Diesen Versuch sollten Sie beenden. Wie es aussieht brauchen beide Katzen noch mehr Zeit. Treten Sie zurück, belassen es erstmal bei der eingeschränkter Sichtbarkeit. Wiederholen Sie den Versuch einen Tag später. Statten Sie sich dafür mit guten Leckerli aus. Versuchen Sie dabei die Katzen mit einem Spielzeug etwas abzulenken, sodass nicht gleich die direkte Konfrontation erfolgt. Helfen kann Ihnen auch das Pheromonspray, es wird die Gemüter beruhigen. Bleiben Auseinandersetzungen nach längerer Zeit noch nicht aus, kann es vielleicht ein Tierverhaltenstherapeut oder ein Heilpraktiker richten. Ist das Zusammenleben für Ihre Katzen allerdings eine dauerhafte Stresssituation, dann hilft am Ende nur, dass Sie sich von Ihrer neuen Katze trennen. Das möchte jeder natürlich vermeiden, auf lange Sicht jedoch ist es ganz sicher eine richtige Entscheidung. Sie bewahren den Seelenfrieden beider Katzen.